»Grüne Orte«

gartenregion_gruene_orte_2010Gartenregion Hannover
228 Seiten,
2009

 

 

 

 

 

Im kleinen das Wunderbare entdeckecken

Wer kennt schon die alte Dorfkirche in Mandelsloh?
Wer hat sich im Park der Sinne von saisonalen Düften betören lassen?
Wer war bereits auf dem Naturerlebnispfad in Holtensen unterwegs?

Wenn es um Naturerlebnisse geht, denken viele oft an ferne Orte. Dabei beginnt der Weg zu Erholung und Freizeitglück an der eigenen Haustür – mit dem Fahrrad, der Bahn, per Pkw oder zu Fuß.
Die „Grünen Orte“ der Region Hannover sind in diesem Band vereint. Hierzu zählen die so genannten Ensembles – räumlich nah beieinanderliegende Grünanlagen – wie Herrenhausen mit dem Großen Garten, Berggarten, Georgen- und Welfengarten sowie dem Schulgarten Burg, der Maschsee mit Maschpark, Maschteich und Friedhof Engesohde oder die grünen Oasen in Laatzen, Springe, Gehrden, Barsinghausen und Neustadt, um nur einige zu nennen.

Daneben findet sich eine Vielzahl von öffentlichen und privaten Gärten und Parks in der Region Hannover, die viele Besucher erst auf den zweiten Blick als Ausflugsziel ins Auge fassen würden. Sie alle sind aufgewertet worden im Rahmen des Projekts Gartenregion Hannover im Gartenjahr 2009. Das Ziel: Die regionale Lebensqualität nicht nur zu sichern, sondern auszubauen. Die Region Hannover lieferte die Initialzündung – zahlreiche Partner ermöglichten die Verschönerung von Stadt und Land für lange Zeit. Eng verbunden mit regionaler Verwaltungsstruktur und Geschichte sind die Gärten, Parks und Grünanlagen Symbolträger für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie sichern nachhaltig einzelne Standorte und  vernetzen sich zu einem großen Grün.

Bereits heute steht fast die Hälfte der Region Hannover unter Landschafts- oder Naturschutz. Darüber hinaus stiften die Projekte der Gartenregion Hannover Identität: Sie schaffen ein grünes Bewusstsein – mittels Erhalt von natürlichen Lebensräumen, als Kulturlandschaft und als zusammenhängendes Naherholungsgebiet für rd. 1,1 Millionen Bürgerinnen und Bürger der Region und ihre Gäste. Dabei ist die Regionsbevölkerung eng eingebunden. Sie engagiert sich in hohem Maß, so beispielsweise beim „Grünen W“ in Wennigsen, beim Dorferlebnispfad in Dollbergen oder beim chlorfreien Moorbad im Franzsee in Amedorf. Beschrieben sind solcherlei Projekte in den Kapiteln „Erlebnistouren“ und „Besondere Orte“. Sie machen Appetit auf ungewöhnliche Ausflüge,
haben ihre eigene Wertigkeit und stellen nicht selten Kraftorte dar, an denen Besucher
neue Energien sammeln können. Es muss also nicht immer die Reise zum Grand
Canyon sein, es lässt sich Erdgeschichte auch an den Koldinger Eiszeitterrassen oder auf dem neuen geologischen Erlebnispfad in den Brelinger Bergen in der Wedemark nachvollziehen.